Verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten für Fotobücher

27. März 2013 von Steffi // Kommentar schreiben


Die Menschen haben lange ihre Erinnerungen in Bildern festgehalten. Früher malten sie Gemälde und stellten sie aus. Dann kam die analoge Fotografie, die später auch für den einfachen Bürger bezahlbar wurde, und aus den Gemälden wurden Fotoalben. Heute, in der Zeit der digitalen Fotografie, sind es nicht die Speicherkarten, die unsere Erinnerungen sichtbar machen, sondern Fotobücher.

Solche Bücher bieten für eine Vielzahl von Fotos Platz. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen, mit großen oder kleinen Seiten, mit vielen oder wenigen Bildern pro Blatt. Durch die zahlreichen digitalen Fotos hat man im Grunde kein Problem, die Bücher zu füllen. Die eigentliche Frage ist eine ganz andere: Wie gestaltet man das Fotobuch?

Grundsatzfrage: online oder mit Software?

Während sich die Fotos heute einfach auf den Rechnern finden lassen, braucht es ein Hilfsmittel, diese in ein Fotobuch zu befördern. Gegenüber den reinen Fotoabzügen muss hier etwas mehr Arbeit aufgebracht werden. Es geht nicht nur darum auszusuchen, welche Bilder in das Buch sollen, sondern eben auch, wie diese angeordnet sind und wie das Layout aussehen soll.

Nun sind die wenigsten von uns Grafiker – daher helfen uns die Anbieter und stellen Software zur Verfügung. Diese gibt es entweder als Download zur Installation auf dem heimischen Rechner oder es geht direkt im Browser.

Grundsätzlich ist festzuhalten: Die Qualität der Produkte ist die gleiche, egal ob sie online erstellt sind oder per Software. Die Druckqualität, die Dicke der Papiere oder die Bindung der Bücher sind heute auf einem gleich hohen Niveau. Doch es gibt andere Vor- und Nachteile.

Was für und gegen Online-Gestaltung spricht

Der Vorteil einer Gestaltung direkt im Browser liegt auf der Hand. Man muss sich weder um eine Software kümmern noch darauf achten, den passenden Rechner zu haben. Die Software startet im Browser und dort kann wie gewohnt gearbeitet werden – eine einfache und gute Lösung. Es kann euch egal sein, ob die Software auf Mac, Windows oder vielleicht auf einem Android Tablet laufen soll: Man klickt den Link an und es funktioniert.

Die Schwachstellen einer solchen Lösung sind eher verdeckt. Da solch eine Software auf allen möglichen Browsern und Systemen laufen muss, ist sie eher einfacher gestrickt und bietet vergleichsweise wenig Gestaltungsspielraum. Auch ist sie vom Browser abhängig; wenn man diesen also aus Versehen schließt, ist die Arbeit womöglich verloren.

Was für und gegen Software spricht

Der Vorteil des Online-Modells ist der Nachteil der Software. Sie muss installiert werden, läuft nicht überall und man muss darauf achten, auch die richtige Version zu laden. Doch wer das lösen kann, wird durch eine Vielzahl an Gestaltungsmöglichkeiten belohnt.

Auch ist die Stabilität höher und ein gewisser Komfort ist gegeben. So können Zwischenstände einfach auf der Platte gesichert werden. Auch eignet sie sich dann sehr gut, wenn man mehrere Fotobücher machen will.

Wer bietet was an?

Wer eine Online-Lösung haben will, kann sie heute nur bei Smartphoto finden. Pixum, myphotobook, ifolor, Aldi und cewe bieten nur eine Softwarelösung an. Hier sollte man den Anbieter wählen, der einem am besten gefällt.

Beitragsbild: © chrisroll / freedigitalphotos.net


Hinterlassen Sie eine Antwort

  • (wird nicht veröffentlicht)

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>