Die Tücken der digitalen Bildbearbeitung

21. Juni 2013 von Steffi // Kommentar schreiben

Verwaschene Motive, unscharfe Perspektiven und glanzlose Farben sind mit den modernen Bildbearbeitungsprogrammen kein Problem mehr. Um auch jedes Fotos zu einem Highlight zu machen, gibt es eine Vielfalt an Funktionen und Filtern, die Sie ganz einfach von zuhause am Rechner bewerkstelligen können.

Damit Sie auch wirklich die richtige Software mit den für sie optimalen Funktionen finden, stelle ich Ihnen die digitale Bildbearbeitung und mögliche Schwierigkeiten kurz vor.

bildbearbeitung


Was ist das?

Mit der digitalen Bildbearbeitung im Fotobuch sind die Möglichkeiten unendlich. Egal, ob Farbkorrekturen, Effekte, Retuschieren oder Einfügen von Texten, alles ist heutzutage online möglich. Auch Collagen in einem Fotobuch lassen komplett bearbeiten.
Mit den entsprechenden Tools der Software ist eine komplette Veränderung durch wenige Einstellungen möglich. Hierbei sollten Sie beachten, dass bei einer Fotobuchsoftware oftmals kleinere Funktionen schon zur Bildbearbeitung vorgegeben sind und Sie keine spezielle Software mehr für die Bildbearbeitung benötigen.

Geeignetes Format

Vor der Bildbearbeitung sollten Sie sich sicher sein, das geeignet Format gewählt zu haben. Gängige Formate zur optimalen Bildbearbeitung sind bmp, jpg, png oder tiff. Achten Sie hier auf eine gute Auflösung für einen sinnvollen Druck, zum Beispiel 300 DPI.

Auflösung und Größe

Für ein schönes Bild müssen Sie unbedingt neben der Auflösung auch die geeignete Größe beachten. Mit gängigen Programmen, wie Photoshop, können Sie durch Einstellungen und verschiedene Elemente die gewünschte und beste Auflösung und Größe einstellen. Dabei müssen darauf achten in kleinen Schritten vorzugehen, damit die Veränderungen erst einmal marginal sind. Ein geübter Nutzer erkennt die optimale Einstellung. Tasten Sie sich aber erst einmal an die Funktionen heran.

Bei zu kleinen Fotos ist eine Interpolation bzw. eine Hochrechnung von Nöten, damit das Motiv wirkt. Tun Sie diesen Schritt nur, wenn das Bild wirklich zu klein ist!

Farbe und Kontraste

Ein grundlegendes Tool ist die Farbe und Kontraste abzustimmen. Hierbei sollten Sie bei dem Fotobuch beachten, dass Sie zuerst ein geeignetes Farbprofil dem Monitor zuweisen bevor Sie beginnen. Es empfiehlt sich bei dem Anbieter CEWE beispielsweise den sRGB-Farbraum zu wählen. Dadurch wird eine hohe Farbtreue erreicht. Bei Windows sind diese Funktionen schon eingestellt.

Ein anderes, sehr häufiges Problem ist der altbekannte Grauschleier vieler Bilder. Diesen können Sie ganz einfach über die Kontraste ändern. Kleinere Korrekturen der Farbkontraste lassen ihr Bild gleich viel schöner erstrahlen!

 Texte einfügen

Bei der Bearbeitung des Fotobuchs können Sie auch Texte einfügen. Beachten Sie hier die Länge des Textes, da viele Programme noch über keine automatische Silbentrennung verfügen und dies unschön wirken kann, wenn der Text zu lange ist.

Auch sollten Sie die Farbwahl der Textbox vorher bedenken, um weder einen zu starken Kontrast zu dem Bild noch zu der Schrift herzustellen. Bei vielen Programmen fehlen beispielsweise halbdurchsichtige Farben.

Online Kurse und Seminare

Um die Tücken der digitalen Bildbearbeitung besser zu verstehen und Tipps und Tricks zu erlernen bieten sich spezielle Kurse im Internet, beispielsweise unter eduvision.ch an. Dort werden Sie beispielsweise mit den Funktionen von Photoshop vertraut gemacht oder Sie können Kurse für Fortgeschrittene besuchen. Auch klubschule.ch bietet Kurse für Anfänger bis Fortgeschritten an, in denen Sie alles rund um das Thema Bildbearbeitung erlernen können. Schauen Sie sich die Kurse und Zeiten genau an, um den für Sie optimalen zu finden.

Beitragsbild: © Sujin Jetkasettakorn / freedigitalphotos.net


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