Die richtigen Fotos für ein Fotobuch auswählen

30. April 2013 von Steffi // Kommentar schreiben

urlaub

Der Urlaub ist vorbei, die neue Digitalkamera ist voll mit schönen Bildern, die Sie gerne bewahren möchten. War es nicht früher schön, wenn man im Fotoalbum blättern und die Erinnerungen auf die Reise schicken konnte? Das geht heute natürlich immer noch, und sogar in besserer Qualität. Das neue Fotoalbum ist das Fotobuch: Bilder auswählen, selbst gestalten, abschicken – und ein paar Tage später haben Sie Ihr individuelles gedrucktes Buch.

Nicht alles auf einmal – ein Thema pro Buch ist genug

Wenn Sie ein Fotobuch gestalten wollen, sollten Sie sich zunächst einmal überlegen, worum es genau gehen soll. Es bietet sich an, für verschiedene Themen auch mehrere Bücher zu wählen – der Urlaub, die Hochzeitsfeier oder eine Auswahl von Kinderfotos liefern Stoff für mehrere Bücher. Vielleicht haben Sie auch noch andere Erinnerungsstücke, die zum Thema passen? Die ersten Kinderzeichnungen, die Einladung zur Feier oder das Flugticket – all das können Sie einscannen und mit in die Gestaltung aufnehmen.

Das Wichtigste: Die richtige Fotoauswahl

Seit mit der digitalen Fotografie die Menge an Fotos keine Grenzen mehr kennt, steht man meistens vor der Qual der Wahl: Welche Fotos möchte ich behalten, welche lösche ich direkt und welche könnte ich später noch einmal brauchen? Auch wenn der Speicherplatz faktisch unbegrenzt ist, spart es auf lange Sicht viel Arbeit, wenn man zumindest unscharfe oder nichtssagende Bilder direkt löscht – man hat dann die Entscheidung einmal getroffen und muss sie nicht immer wieder durchblättern.

Wenn Sie nun eine große Menge guter Bilder für Ihr Fotobuch haben, muss eine Auswahl her. Dafür gibt es ein paar Tricks, die auch direkt Ordnung in Ihre Bilder bringen.

Suchen Sie in einem ersten Durchgang die allerbesten Bilder aus, die auf jeden Fall dabei sein müssen. Sortieren Sie diese in Kapitel – Stationen einer Reise, der Ablauf eines Festes oder Jahre einer Kindheit. Für jedes Kapitel kann ein eigener Ordner angelegt werden, das macht später die Arbeit einfacher. Zu den allerbesten Bildern suchen Sie nun weitere Fotos, die das Thema ergänzen und Details darstellen (eine Aufnahme der Hochzeitstorte zu der großen Tafel zum Beispiel). Achten Sie darauf, dass jedes Bild anders ist, und wählen Sie unter ähnlichen Bildern das Beste aus. Auch wenn Sie alles gerne behalten möchten: Ihr Buch wird besser, wenn es nicht überladen ist.

Nur Bilder oder eine Geschichte erzählen?

Wenn die Auswahl getroffen ist, überlegen Sie, ob Sie nur Bilder bewahren oder eine Geschichte erzählen möchten. Vielleicht sollen Bildunterschriften das ergänzen, was zu sehen ist? Oder Sie schreiben gerne und möchten Ihre Erinnerungen festhalten? Bereiten Sie die Texte vor, die in Ihr Fotobuch eingehen sollen, damit alles Material für die eigentliche Gestaltung fertig ist.

Viele Formate – welches ist das richtige?

Wenn Sie nun bei den verschiedenen Anbietern zur Wahl Ihres Fotobuches schreiten, werden Sie merken, dass hier ganz unterschiedliche Formate angeboten werden. Überlegen Sie, was Ihnen wichtig ist – zu einem besonderen Anlass ist sicher eine edlere, schön gebundene Variante angemessen, während die Bilder von der jährlichen Faschingsparty auch in einer kleinen Broschüre angemessen aufbewahrt sind.

Wichtig ist die Wahl des Papiers. Wird auf echtes Fotopapier gedruckt, bekommen Sie sehr gute, farbechte Bilder, müssen aber beim Text auf etwas Schärfe verzichten (Tipp: Wählen Sie in dem Fall eine Schriftgröße von mindestens 14!). Weil das Papier deutlich dicker ist als normales Papier, ist die Seitenzahl begrenzt – Fotopapier eignet sich also vor allem für wenige großformatige Bilder, die man lange betrachten möchte. Normales Papier bietet auch eine sehr gute Qualität und ist deutlich günstiger. Will man 500 Urlaubsfotos unterbringen und dazu Anekdoten schreiben, ist normales Papier die beste Wahl.

Der letzte Schritt: Die Gestaltung

Wenn Sie nun alle Entscheidungen getroffen haben und Ihr Material vorbereitet ist, geht es an die eigentliche Gestaltung. Alle Anbieter bieten einfache Programme an, die viel Arbeit automatisch machen. Man muss nur die Bilder in das Programm holen und kann loslegen: Welches Bild soll eine ganze Seite füllen? Welche werden nur als kleine Ergänzungen hinzugefügt? Wo soll der Text hin, und in welchem Design? Entscheiden Sie sich nicht zu schnell – gerade bei Ihrem ersten Fotobuch sollten Sie mit der Gestaltung so lange spielen, bis es Ihnen wirklich gefällt. Trauen Sie sich, verschiedene Vorlagen auszuprobieren und auch selbst etwas zu verändern – aber seien Sie nicht zu mutig: EINE Schrift und ein bis zwei Farben sind genug!

Ganz einfach, oder? Probieren Sie es aus und Sie werden merken, dass sich das Ergebnis wirklich sehen lassen kann. Kein Grund also, den guten alten Fotoalben hinterher zu trauern.

Beitragsbild: © noppasinw / freedigitalphotos.net


Hinterlassen Sie eine Antwort

  • (wird nicht veröffentlicht)

XHTML: Sie können diese Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>