Was tun, wenn die Software die Bildqualität bemängelt?

11. Dezember 2013 von Steffi // Kommentar schreiben

Fotobücher sind eine tolle Möglichkeit, ein persönliches Geschenk anzufertigen, welches jeden Geschmack trifft. Allerdings eignet sich nicht jedes Bild gleich gut für das Abdrucken in einem Fotobuch, sodass es auch oftmals vorkommen kann, dass die zur Bearbeitung bereitgestellte Software eine Warnung über zu geringe Bildqualität verschickt. Doch ein Bild ist noch längst nicht verloren, nur weil seine Qualität nicht passend ist, sondern kann recht gut angepasst werden.

Warnung

Auflösung vorher überprüfen

Damit es erst gar nicht dazu kommt, dass während der Bearbeitung Probleme auftreten, ist es hilfreich, sich schon im Voraus darüber zu informieren, wie die Auflösung der hochzuladenden Bilder ausfällt. Dazu können Sie in der Regel einfach per Klick auf die rechte Maustaste ein Fenster öffnen, in welchem Sie den Punkt Eigenschaften finden. Dort findet man unter dem Tab Allgemein die Dateigröße. Auch das Dateiformat ist hier angegeben, was hilfreich sein kann, da nicht jeder Anbieter alle Bilddateiformate akzeptiert.

Wenn Sie nun auf den Unterpunkt Details gehen, finden Sie die Auflösung, einmal in Pixel und einmal in dpi angegeben. Besonders die Einheit dpi bringt Sie bei Problemen mit der Bildqualität weiter. So lässt sich verallgemeinern, dass unabhängig vom Anbieter eine Mindestauflösung von 300dpi für Fotos gebraucht wird, die in den Druck gehen sollen. Dpi steht dabei für dots per inch, also Punkte pro Zoll, wobei ein Zoll gleich 2,54 cm ist. Je größer nun die Megapixel-Anzahl der Kamera ausfällt, desto größer können Sie Ihr Foto im Buch abbilden lassen. Mit 300dpi ist die Qualität schon so gut, dass Sie sogar ein Foto über zwei Seiten hinweg gut abbilden können, ohne dass dabei Probleme wie Unschärfe oder Verschwommenheit auftreten.

Die Software zeigt ein mögliches Problem auf

Nun ist es nicht immer zu verhindern, dass das Hochladen der Bilder ohne Schwierigkeiten abläuft, denn gerade bei Experimenten mit den verschiedenen Formaten kann es passieren, dass aus einer eigentlich ausreichenden Auflösung eine minderwertige Bildqualität wird. Bei vielen Anbietern – hier am Beispiel der neun Größen vom Anbieter CEWE Fotobuch veranschaulicht – können Sie zwischen folgenden Formaten wählen:

  • XXL Panorama (ca. 38 x 29 cm und ca. 42 x 30 cm)
  • XXL (ca. 28 x 36 cm)
  • XL (ca. 30 x 30 cm)
  • Groß Panorama (ca. 28 x 21 cm
  • Groß (ca. 21 x 28 cm)
  • Quadratisch (ca. 21 x 21 cm)
  • Compact Panorama (ca. 19 x 15 cm)
  • Klein (ca. 14 x 13 cm)
  • Mini (ca. 15 x 11 cm)

Funktionieren Ihre Bilder für ein bestimmtes Format nicht, so können Sie darüber nachdenken, zu einem ähnlichen, qualitativ besser passenden Format zu greifen. Oder Sie verringern die Größe der Bilder mittels der Tools der jeweiligen Software. So können Sie oft auch eine Autokorrektur anwenden, die Fehler ausgleicht oder die Helligkeit und Schärfe manuell einstellen. Eine Software sollte mindestens die aufgelisteten Funktionen aufweisen. Namhafte Anbieter stellen in der Regel eine Vielzahl an weiteren Features zur Verfügung, mit denen Sie die Qualität des Bildes anpassen können. Schauen Sie deshalb auf der Website zunächst in den allgemeinen Informationen zur Software nach den Möglichkeiten.

Strukturiert vorgehen

Wenn Sie Fotos machen, die auf jeden Fall in ein Fotobuch sollen, so sollten Sie nicht die Auflösung an Ihrer Kamera ändern, sondern stattdessen die maximale Auflösung wählen. Dies verringert zwar die Kapazität Ihrer Speicherkarte, doch wenn die Bildmotive bereits feststehen, können Sie so von einer garantiert für die Software der Online-Services benötigten Qualität profitieren und müssen nicht zusätzlichen Zeitaufwand für die Nachbearbeitung der Fotos einplanen.


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